



Da ziehen je nach Lichtquelle Nachtfalter oder Fische durch ein Labyrinth von Ästen respektive von Wurzeln, Algen oder Korallen. Man entdeckt Muscheln und Schnecken, dann wieder Blüten und Blätter, und zwar in äusserst filigran ziselierter Plastizität. Diese entsteht dank dem zeichnerischen Ritzen oder flächigen Schleifen der Oberfläche der einzelnen Elemente. Ein weiterer Reiz entsteht durch das Spiel von Schärfe und Verschwommenheit der einzelnen Schattenwürfe, die je nach Entfernung der Plexiglas-Elemente zur Lichtquelle anders ausfallen. Und als letztes Element mischen sich zusätzlich Spiegelungen einzelner Elemente quasi als weisse «Schatten» unter die echten Schattenbilder.
Text: Dominique Thommy-Kneschaurek
Raumspezifische 90teilige Installation mit bearbeiteten Elementen aus Acrylglas, Lichtquellen gesteuert
Künstlerisches Konzept, Umsetzung
Auftraggeber: Der Teufelhof Basel
Licht: Felice Dittli
Fotos: Martin Bühler